Die rote Linie für Düsseldorf

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Im November 2016 werden auf der Klimakonferenz in Marakkesh die konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. Da nicht nur die Staaten sondern auch Kommunen und Städte vor Ort handeln müssen standen am 12. November Ehrenamtliche von Greenpeace aus Wuppertal, Aachen und Düsseldorf auf dem Düsseldorfer Burgplatz. Sie haben die Stadt Düsseldorf auf ihre Verantwortung aufmerksam gemacht, die Erwärmungsgrenze von 1,5° C einzuhalten und aus der Verstromung von fossilen Energien auszusteigen. Überall auf der Welt betreiben Städte wie Münster, San Francisco, Oslo, Berlin und Stuttgart Divestment: Sie ziehen ihre Investitionen aus der fossilen Industrie ab. Dennoch belastet die Stadt Düsseldorf sich und die Rheinbahn AG weiterhin mit mehr als 5,6 Miollionen RWE-Aktien. Profite auf Kosten des Klimas und auf Kosten unserer Zukunft akzeptieren wir nicht, daher zeigt Greenpeace der Stadt Düsseldorf die rote Linie und weist auf die Klimaschutzziele hin. Mit acht Meter großen Zahlen und einem Banner "Raus aus RWE" fordert Greenpeace den konsequenten Ausstieg aus der Förderung fossiler Energien. Anschließend wurde das rote Band zu einer 120 m langen "Roten Linie" über den Burgplatz gezogen um Bürger und Passanten auf die Grenze im Klimaschutz aufmerksam zu machen.