Meere

Die Speisefischbestände werden schon seit Jahrzehnten dezimiert, so sind über 90 Prozent der globalen Fischbestände bis an ihre Grenze genutzt oder überfischt. In europäischen Gewässern ist die Situation sogar noch dramatischer: Im Atlantik sind 63 Prozent der Speisefischbestände überfischt und im Mittelmeer sogar 82 Prozent. Vor allem Thunfisch, Schwertfisch und Kabeljau wurden innerhalb der letzten 50 Jahre um bis zu 90 Prozent dezimiert. Hauptgrund für diesen starken Rückgang der Bestände ist die industrielle Fischerei. Greenpeace fordert den Einsatz von nachhaltigen Fangmethoden sowie die Einrichtung von Meeresschutzgebiete, um Arten und Lebensräume zu schützen.
Da wir alle als Endverbraucher mitbestimmen, was und wie gefischt wird, gibt es von Greenpeace seit Jahren einen Einkaufsratgeber. Die aktuellste Version ist im Januar 2016 erschienen.

Greenpeace beobachtet weiterhin Fischereibestrebungen in der arktischen See. Die arktischen Gewässer werden durch das zurückgehende arktische Eis für die industrielle Fischerei immer einfacher zugänglich.
Zudem ist Plastik im Meer ein immer größer werdendes Problem für Fische, Säugetiere und Seevögel.
Wir halten Euch immer über unsere Aktionen und Kampagnen auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen von Greenpeace Deutschland zum Thema Meere findet ihr hier.