50.000 gemeinsam für Hambi

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Bei der bisher größten Anti-Kohle-Demo im Rheinischen Revier demonstrierten Zehntausende für den Verbleib des Hambacher Waldes. Zudem konnten die Teilnehmer den vorläufigen Rodungsstop feiern, dieser wurde am Freitag vom Oberverwaltungsgericht Münster nur unmittelbar vor der bevorstehenden Rodungssaison durchgesetzt. 
 
Bei spätsommerlichen Temperaturen kamen weit mehr Teilnehmer, als sich die Veranstalter im Vorfeld ausrechnen konnten. Dem Aufruf der Veranstalter Initiative Buirer für Buir, BUND, Campact, Naturfreunde Deutschland und natürlich Greenpeace folgten insgesamt bis zu 50.000 begeisterte Menschen. Diese ließen die Kundgebung zu einer riesigen Party werden. Neben den interessanten Reden u.a. von Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser sowie Grünen Politikerin Annalena Baerbock ließ sich auch die Band Revolverheld nicht nehmen auf der Bühne für gute Stimmung zu sorgen.
 
Nur einen Tag vor der großen Demonstration stand die Veranstaltung noch auf der Kippe. Erst im letzten Moment konnte das Versammlungsrecht durch einen Eilantrag durchgesetzt werden. So stand dem friedlichen Protest, bei dem auch viele Familien mit Kindern teilnahmen, nichts mehr im Wege.
 
Auch Online folgten bereits tausende Menschen dem Aufruf zur Kampagne "Hambacher Wald: Retten statt roden". Durch den kurzfristig erreichten Rodungsstop stehen die Zeichen auf Wandel. Die Arbeit für den Klimaschutz ist dadurch aber noch lange nicht beendet. Greenpeace wird sich weiterhin unaufhörlich einsetzen für Artenvielfalt, saubere Luft und eine Umwelt, in der auch unsere Enkelkinder noch gut und friedlich leben können.
 

Weiterführende Links

Hambacher Wald: Retten statt roden!

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