Düsseldorf's RWE -Aktien

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Greenpeace Düsseldorf hat den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel per Brief aufgefordert, am kommenden Freitag, den 15. Juli, als Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses der Entscheidungsträger der RWEB Holding AG sich von den RWE-Aktion zu trennen.

Dies wäre ein konsequenter Schritt hin zur Energiewende und zu den in Paris 2015 beschlossenen Klimaschutzziele.

RWE hat sich in diesem Jahr in zwei Unternehmen aufgespalten: ein neues Unternehmen mit dem Namen „Innogy“ und die „alte“ RWE AG. Das bedeutet, dass die Stadt Düsseldorf als Inhaberin von Aktien des alten RWE-Konzerns zukünftig Anteile an einem Unternehmen hält, welches seinen Strom ausschließlich in Atom- und  Kohlekraftwerken produziert.

Dass die RWE AG weiterhin an der Braunkohle festhalten will, zeigen die Aussagen vom Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Matthias Hartung. Demnach will RWE bis mindestens 2050 die Braunkohle-Tagebaue weiterbetreiben. RWE plant sogar noch ein neues Braunkohlekraftwerk in Niederaußem, für mindestens 1,5 Mrd. €.

Es kann nicht sein, dass ein reiner Atom- und Kohlekonzern mit Investitionen aus öffentlichen Geldern unterstützt wird. Dies ist finanzpolitisch hochriskant und klimapolitisch unverantwortbar!

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