Energiewende

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Atom-und Kohlekraft haben massive Folgen für unsere Umwelt und gefährden die Zukunft von Mensch, Tier und Natur. Mit erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse ist es möglich auch zukünftig die Menschheit mit Energie zu versorgen.

Greenpeace hat in der Studie „Plan B 2050“ aufgezeigt, wie eine sinnvolle Energiewende mit vollständigem Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2050 möglich ist. Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn Schritt für Schritt an der Energiewende gearbeitet wird. Dazu muss das derzeitige Stromnetz, was auf große Atommeiler und Kraftwerke an Knotenpunkten ausgelegt war, umstrukturiert werden und den Strom von vielen kleinen Stromerzeugern aus Windkraft, Solarmodulen und Biomasse beziehen. Die zukünftige Stromversorgung ist nur über effiziente und gut geplante Stromnetze möglich. Greenpeace schlägt zum Beispiel vor, entlang von Bahntrassen oder Autobahnen systematisch Stromkabel zu verlegen. Momentan ist die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien Schwankungen unterworfen, wenn die Sonne nicht scheint, kann keine Solarenergie nicht ins Netz eingespeist werden. Doch die Haushalte und die Industrie benötigen eine konstante Stromversorgung. Dafür könnte die Lösung, die Herstellung von Gas aus erneuerbaren Energien sein, wie beispielsweise Windgas. Erneuerbare Energien sollten grundsätzlich in einem sinnvollen Mix regional vernetzt werden. Ländergrenzen brauchen dabei keine Rolle zu spielen, Anwohnerinteressen jedoch sehr wohl. Um eine sinnvolle Energiewende durchzuführen fordert Greenpeace den Ausstieg aus der Atomkraft in diesem Jahr, den Braunkohleausstieg bis 2030 und den Steinkohleausstieg bis 2040. Damit Deutschland bis 2050 erneuerbar ist!

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