Fashion Revolution Week

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Am Freitag, den 22. April standen Ehrenamtliche von Greenpeace Düsseldorf vor dem Laden Plup in Flingern. Mit einem Infostand zur Fashionweek haben unsere Ehrenamtliche zusammen mit dem Geschäft Plup an die Katastrophe von Bangladesch 2013 erinnert. In einer Textilfabrik kamen unzählige Näherinnen ums Leben, die unter unwürdigen und schlechten Bedingungen Bekleidung für westliche Marken herstellten. Daher fordert Greenpeace nciht nur eine ökologisch respektvollere Produktionsweise, sondern auch bessere soziale Bedingungen vor Ort und einen nachhaltigeren Umgang mit Bekleidung. Dazu gab es am Freitag auch den Aufnäher "I'm precious"beziehungsweise auch auf deutsch mit "Trag mich. Ich bin kostbar." Jeder Passant konnte sich von uns einen solches Label auf seine Kleidungsstücke annähen lassen. 

Dabei war es egal, ob die Kleidung aus einem Geschäft wie Plup mit nachhaltigen Produkten stammt oder von einer herkömmlichen Marke. Gekauft und getragen sollte jeder Mensch auf Qualität statt Quantität ahcten und seine Kleidungsstücke wertschätzen. Hinter ihnen verbergen sich Arbeit, Ressourcen und dabei nicht unerhebliche Mengen Erdöl und andere endliche Bestandteile.

Mit unserer Aktion wollten wir nicht nur den Opfern gedenken sondern auch zu einem bewussteren Konsum aufrufen. Denn auch wenn die eigene Kleidung mal aus der Mode ist oder nicht mehr ganz zu einem passt gibt es eine Vielzahl an nachhaltigen Alternativen zum Wegwerfen. Zu nennen sind da Kleidertauschbörsen, Upcycling, second hand etc.

 

 

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