Greenpeace auf dem NRW Fest

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Greenpeace Düsseldorf ist mit einem großen und spannenden Stand auf den Oberkasseler Rheinwiesen beim NRW-Fest zum 70. Geburtstag des Bundeslandes Ende August 2016 vertreten gewesen. Unter blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen standen gut gelaunte Ehrenamtler an beiden Tagen des NRW-Festes bereit um zum Thema Meeresschutz zu informieren. 

Unser Motto vor Ort: Wir machen Welle für den Schutz der Meere - Komm mach mit! Entdecke die Big 5! 

 

Besonders die jungen Besucher hatten Spaß in einem Memory Karten Paare zu finden, in denen Plastikprodukte plastikfreien Alternativen gegenüberstanden.

Es gab eine Fotoaktion mit der "farbenfrohen Krake", Baumwollbeutel wurden bemalt und natürlich stand reichhaltiges Info Material zur Verfügung, nicht nur für Kids.

 

Für alle gab es vor Ort einige außergewöhnliche Exponate, über die viele interessierte Besucher mit unseren Ehrenamtlern ins Gespräch kamen.

Spannend für die Besucher waren besonders:

- Ehrenamtler zeigten welche Menge an Müll innnerhalb von 40 Minuten am Heerdter  Rheinufer von uns eingesammelt wurde.

- Der maßstäbliche Eintrag eines Trawlers mit anhängendem Grundschleppnetz in einen Düsseldorfer Innenstadtplan veranschaulichte Größenverhältnisse.

- Teile von Dolly Ropes lagen zum ansehen und fühlen bereit. Sie dienen als Scheuerschutz für Netze, sind also zum Abrieb und damit als Plastikmüll zum Verbleib im Meer bestimmt.

- Das Ergebnis eines Experimentes zum Thema Mikroplastik/Micro Beads in Kosmetika zeigte sich in zwei Gläsern - das Filtrat eines handelsüblichen Peelings in zwei Stufen.

- Ein Zeitstrahl Banner gab Auskunft über Zerfallzeiten von Plastikmüll. Eine Plastiktüte zum Beispiel, die heute in kleinste Partikel zerfällt, wurde vielleicht im Jahr 2000 achtlos weggeworfen - zu der Zeit kam das erste Handy mit Farbdisplay auf den Markt. Die Reste einer Schuhsohle, die wir heute am Strand finden, könnte aus den 1950er Jahren sein.

 

 

Plastik - Das große Problem

Plastikmüll wird während des Zerfalls über lange Zeitspannen in kleinste Partikel einer großen Zahl von Meeresbewohnern in unterschiedlicher Form zum Verhängnis. Am Ende der Nahrungskette landet er angelagert im Speisefisch, auf unseren Tellern.

Was kann man als Konsument ändern?

Den Big 5 folgen: VERMEIDEN  REDUZIEREN  WIEDERVERWENDEN  WEITERVERWERTEN  RECYCELN

 

Greenpeace fordert den Plastikverbrauch zu senken, ein Verbot von Einwegtragetaschen und ein Verbot von Mokroplastik in Kosmetika. Darüber hinaus ist eine Kreislaufwirtschaft mit größtmöglicher Recyclingquote statt Wegwerfwirtschaft notwendig.

Weiterführende Links

Greenpeace Kids Taxonomy
Greenpeace Meere - Brüten im Abfall

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