Kleidertauschbörse an der Uni

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Greenpeace Düsseldorf hat am 24. Mai 2016 in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Umweltreferat des AStA der Heinrich-Heine-Universität eine Kleidertauschbörse für Studenten organisiert. Den ganzen Abend lang konnte im SP-Saal der Universität fröhlich getauscht werden.

Greenpeace Düsseldorf hat am 24. Mai 2016 in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Umweltreferat des AStA der Heinrich-Heine-Universität eine Kleidertauschbörse für Studenten organisiert. Den ganzen Abend lang konnte im SP-Saal der Universität fröhlich getauscht werden. Das Prinzip war folgendes: Jeder Student/jede Studentin bringt seine Teile, die er/sie nicht mehr braucht mit und stellt sie anderen zur Verfügung. Findet man selber etwas schönes, so konnte es direkt mitgenommen werden. So können viele Kleidungsstücke sich eines zweiten Lebens erfreuen und einer weiteren Person viel Freude bereiten. Sinn ist, sich über sein eigenes Konsumverhalten bewusst zu werden und ressourcenschonender in seinem Kaufverhalten zu sein. Es muss nicht immer direkt neu gekauft werden.

Greenpeace Düsseldorf stand mit Ratgebern zu Chemikalien in der Textilherstellung und der Umweltbelastung durch die Textilindustrie bereit. So konnte nicht nur Kleidung getauscht werden, sondern auch ein reger Informationsaustausch stattfinden.

Greenpeace fordert den Stopp der Verschmutzung von Flüssen und Gewässern durch die Textilindustrie. Hierzu muss unter Anderem auf gefährliche Chemikalien verzichtet werden und auf unschädliche Substanzen zurückgegriffen werden. Gerade in Ländern wie China, der "Hauptfabrik" der weltweiten Modeindustrie, müssen strengere Standards gefasst und umgesetzt werden. Zudem muss das Konsumverhalten in der Mode von Fast Fashion auf Slow Fashion umgelenkt werden. Die Bekleidungsindustrie muss das Thema Nachhaltigkeit für sich stärker entwickeln.

 

Weiterführende Links

Video zum Endlager Umwelt
Der Detox Catwalk

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