Neues Kohlekraftwerk, das kann doch niemand wollen

Themengebiet:
Endlager Umwelt

Presseerklärung vom 24. 04. 2018

 

Klimaschützer fordern Kraftwerkspläne zu stoppen und RWE-Aktien zu verkaufen

Düsseldorf – 24. 04. 2018. Heute protestieren Klimaaktivist*innen in Düsseldorf, Dortmund, Köln, Münster, im Hochsauerlandkreis und im Rhein-Sieg-Kreis gegen RWEs Pläne ein neues Braunkohlekraftwerk in Bergheim-Niederaußem zu bauen. Mit einem offenen Brief fordern sie ihre Bürgermeister und Landräte auf, Stellungnahme zu beziehen.

„Wir wünschen uns von Oberbürgermeister Thomas Geisel ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und fordern die Stadt Düsseldorf auf ihre 5.675.380 RWE-Aktien sofort zu veräußern“ sagt Wolfgang Lange von Greenpeace Düsseldorf.  „Unternehmen, die heutzutage noch Kohlekraftwerke bauen wollen und damit die Klimakrise verschärfen, sollten nicht mit öffentlichen Geldern unterstützt werden“, kritisiert er.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sage am vergangenen Mittwoch dazu: „Keiner kann sich darüber freuen, wenn noch ein neues Braunkohlekraftwerk gebaut wird“ und sprach damit aus, was viele Kölnerinnen und Kölner denken.

„Es ist absurd, dass RWE die Pläne für den Bau eines neuen Kohlekraftwerks vorantreibt, während die Bundesregierung gerade dabei ist, den Kohleausstieg auf den Weg zu bringen“, sagt Tim Petzoldt von Greenpeace Köln. Deshalb hat er eine Petition gestartet und fordert die NRW-Landesregierung auf, das Genehmigungsverfahren zu stoppen. Die Petition wurde schon über 31.366-mal unterschrieben.

Insgesamt halten noch 20 Kommunen und die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) bzw. Rheinland (LVR) jeweils über eine Millionen RWE-Aktien.

An die Redaktionen:

Für Fragen und Interview steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Wolfgang Lange, 0177-6713284, w.lange1950@gmail.com

Den offenen Brief an Oberbürgermeister und Landräte finden Sie auf:

www.duesseldorf.greenpeace.de

Hier geht es zur Petition:

https://weact.campact.de/petitions/kein-neues-braunkohlekraftwerk-in-nrw